Der Radmarathon „RHÖN 300″ wirft als sportliches Event seine Schatten voraus

SCHONDRA / RHÖN – „Erfahre Deine Grenzen“ – unter diesem neugierig machenden Motto findet am Samstag, den 3. August, bereits zum achten Mal das Sportevent in und um Schondra bei Bad Brückenau statt, an dem interessierte Biker an sich nicht vorbeikommen. „RHÖN 300″ lautet der Name des Radmarathons, der für sportliche Radfahrer:innen genauso gedacht ist wie für ambitionierte Rennsportler.

Was steckt dahinter? Um 6 Uhr und um 7 Uhr starten an diesem Samstag immer in Schondra gleich vier verschiedene Fahrten, die weniger „Rennen“ sein sollen, als vielmehr eine sportliche Herausforderung, um einerseits wirklich an Grenzen fahren zu können, andererseits aber auch zum Genießen der Region. Selbst Einsteiger und Rad fahrende Familien dürfen sich angesprochen fühlen.

Das große, lange Rennen über die 300 Kilometer mit 5300 zu bewältigenden Höhenmetern ist freilich eher was für die „Profis“ unter den Pedaltretern. Es startet genauso wie das über die 230 Kilometer bei 4400 Höhenmetern um 6 Uhr am Morgen und mit einem Frühstücksbüffet vor Ort bereits ab 4 Uhr. Unterwegs können die TeilnehmerInnen auf mehreren Verpflegungsstationen sogar zwei Mal warm essen.

Das ist ein Mal möglich bei der Südrunde über 170 Kilometer und mit 2600 Höhenmetern. Los geht´s um 7 Uhr, ebenso startet dann die 100 Kilometer-Strecke mit 1700 Höhenmetern. Auch da kann vorab gefrühstückt werden und gibt es unterwegs ein warmes Essen.

Wer nur zuschauen will, ist ebenfalls willkommen.

Veranstalter Peter Baumgart, Carolin Roth und das ganze Orga-Team freuen sich schon jetzt auf reges Interesse.

Mehr unter www.rhoen300.de
Anmeldung unter https://www.datasport.de/anmeldeservice/rhoen3002024

Drei Fragen an…. Peter Baumgart, Veranstalter des 8. RHÖN 300 Radmarathons:

Herr Baumgart, bis August ist ja nicht mehr lange Zeit. Mit welchen drei Argumenten können Sie aber schon jetzt die Radsportler heiß machen auf Ihre Veranstaltung?
Peter Baumgart: Ja, generell ist unsere familiäre Veranstaltung wie im Vorjahr mit viel Herzblut geplant und organisiert.  Wir haben bewusst nur 700 Startplätze zu vergeben, denn gerade das macht es aus. In Schondra ist alles vorhanden, was man braucht. Unsere Besucher schätzen den Stellplatz direkt auf dem Gelände der Sporthalle. Hier ist der Start- und Zielpunkt des ganzen Events.

Unsere Teilnehmer:innen schätzen vorallem die tolle Region. Bisher hatten wir extrem Glück mit dem Wetter, was das Event natürlich abrundet. Wir haben hier um Schondra und der Rhön ja einige Berge und entsprechend Höhenmeter aufzuweisen. Das wird wieder eine sportliche Herausforderung für einige.

Der größte Vorteil ist, dass die Strecken 300 km auf 230 und die 170 auf 100 km abgekürzt werden können.
Dafür haben wir im letzten Jahr sehr viel Feedback bekommen.

Bei 100 bis 300 Kilometern an Strecken sprechen Sie ja eigentlich die komplette Zielgruppe der Radfahrer an. Wird um Schondra herum auch der fitteste Profi an seine Grenzen kommen und kann andererseits eine Familie mit Kindern oder Senioren auch mitmachen, ohne an diese Grenzen zu stoßen?
Peter Baumgart: Durch die gezielte Streckenplanung ist es den Fahrern jedoch leicht möglich, bei vorheriger Selbstüberschätzung beziehungsweise fehlender Ausdauer oder andere ungünstigen Bedingungen die Zielplanung zu ändern und auf eine kürzere Strecke abzubiegen. Der Knotenpunkt Oberthulba – das ist eine Verpflegungsstelle mit verschiedenen warmen Gerichten – kann hier für die Entscheidung der Abkürzungsmöglichkeit genutzt werden. Ob es weiter auf die 170 Kilometer-Strecke geht oder „nur“ die 100 Km-Strecke gefahren wird. Oder für die Fahrer der Nordrunde – anstelle der 300 Km auf die 230 Km-Strecke abzubiegen.

Generell gilt an dieser Verpflegungsstelle für spät eintreffende Nordrundenfahrer – ab 16.00 Uhr empfohlen und ab 17.00 Uhr verpflichtend – die Strecke auf 230 Km zu verkürzen, da die letzten 70 Kilometer eventuell nicht vor Einbruch der Dämmerung abgeschlossen werden können. Gerade diese letzten 70 Km sind nochmal durch einige anspruchsvolle Anstiege herausfordernd, und wir fahren auf neuen Routen bis in den Spessart.

Wieviele Teilnehmer erwarten Sie, wieviele freiwillige Helfer werden im Einsatz sein? Und wieviele Gebete stoßen Sie auf das Event hin gen Himmel, dass es am 3. August möglichst weder regnet noch über 30 Grad heiß ist?
Peter Baumgart: Zurzeit haben wir 605 fixe Anmeldungen, davon circa 15 Prozent Frauenanteil und Teilnehmer aus vier Nationen. Gerne können wir 700 Fahrer optimal betreuen – sprich: Frühstück ab 04.00 Uhr, zwei Mal warme Mahlzeiten und natürlich an allen sechs Stationen Getränke Snacks und diverse Fitmacher!

Wir sind inzwischen ja schon ein eingespieltes Team und ich bin dankbar für jeden, der sich zu dieser Veranstaltung einbringt. Natürlich freuen uns über jede weitere helfende Hand. Arbeit ist genug an diesem Tag vorhanden. Gebete stoße ich wegen des Wetters nicht aus. Das ist so, wie es ist. Natürlich wäre ein Regentag nicht sehr schön – und wie vor zwei Jahren mit fast 40 Grad im Saaletal, das muss auch nicht sein. Wichtig ist mir eigentlich nur, dass es zu keinen Unfällen und Verletzten kommt. Und dass die Veranstaltung für jeden Teilnehmer und Helfer ein positiv bleibendes Ereignis bleibt.

Wir danken für das kurze Gespräch und wünschen viel Erfolg!